Wie funktionieren Selbstbewässerungstöpfe?


Wie funktionieren Selbstbewässerungstöpfe?

Sie haben vielleicht von Selbstbewässerungskästen und -töpfe schon gehört, kennen sie bereits oder haben sie schon einmal in einem Geschäft für Pflanzen, Blumen genauer angesehen.

Die Bennenung ist natürlich ein bisschen irreführend, weil der Topf zwar die Pflanzen bewässert, jedoch das Wasser hierfür noch nachgefüllt werden muss.nicht (Vielleicht überraschen uns die Herstellerin in Zukunft damit, daas die Wasserversorgung der Töpfe automatisch oder ähnl. erfolgt).Trotzdem kann sich jeder vorstellen, wie die Kasten und Töpfe in etwa funktionieren und worin deren Vorteile gegenüber herkömmlichen Töpfen liegen.

Selbstbewässerungstöpfe sind der Trend in unserer heutigen Zeit. Haben Sie keine Zeit, im Sommer bei  Hitze täglich zweimal  Blumen und Pflanzen zu  gießen? Haben Sie  Blumen im Wochenendhaus, in das Sie nur am Wochenende fahren? Dann sind hierfür Selbstbewässerungstöpfe besonders geeignet. Hersteller dieser Produkte für Blumenpflanzen gibt es auf dem Markt in ziemlich großer Auswahl. Nachstehend sind ein paar Ratschläge aufgeführt, was  man bei der Anschaffung solcher Töpfe beachten sollte. Leider erfüllen nicht alle auf dem Markt befindliche Selbstbewässerungstöpfe die nachstehenden Forderungen oderaber funktionieren mangelhaft.

Diese Töpfe sind für viele Pflanzen geeignet, so für Zimmer- und   Balkonpflanzen jeglicher Art, Sommerblumen, Stauden, Gehölze und kleinere Nadelbäume, aber auch für   Obst- bäumchen und Gemüse. Nur für xerofile Pflanzen und Sukulente ist diese Art der Pflanzung nicht geeignet.

Damit die Pflanzenin in diesen Gefäßen gut gedeihen, müssen sie Platz genug für die Wurzeln haben. Wählen Sie also Gefässe aus mit großem Raum für Substrat. Das Substrat soll grob sein, damit der Zutritt von Luft zu Wurzeln möglich ist. Unter diesen ist ein integriertes Gefäß mit Wasser. Für einen Kasten mit einer Länge von 60 cm ist der Wasserbehälter mit 3-3,5 lnhalt ideal. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es  dann auch in den wärmsten Tagen ausreicht, den Wasservorrat einmal pro Woche nachzufüllen. Wichtig ist ein Wasser- Ablussloch, das so angeordnet ist, das der Wasserspiegel nie das Substrat erreicht. Dies ist besonders wichtig, wenn es in die Blumen und Pflanzen regnen kann. Das hierdurch überschüssige Wasser muss frei aus dem Gefäß abfliessen können, damit das Substrat nicht fault.

Die estehtische Seite muss nicht auf der Streck bleiben, weil diese Kasten und Töpfe in verschiedenen Farbvarianten zu bekommen sind, so z.B. in weiß, rosa, anthrazit und erbsengrün.

Wir haben also die Pflanzen, den Selbstbewässerungstopf und das Substrat zu Hause. Das Pflanzen gleicht dem von klassischen Kästen. Bei den Selbstbewässerungtöpfen muss man nur überprüfen, ob es einen Docht gibt. Falls das Gefäß keine Dochte hat (es ist wirklich nicht ganz nötig), sondern einen Schacht, tun wir darin das Substrat und machen dann weiter, als ob wir einen normalen Topf oder Kasten hätten. Das vorbereitete Gefäß füllen wir bis zur Hälfte mit Substrat. In diese Schicht können wir auch Düngemittel mit Langzeitwrkung zugeben. Anschließend füllen wir das restliche Substrat  zu 2/3 ein. Dann setzen wir die Pflanzen ins Gefäß. Um die Pflanzen schütten wir das Substrat nach und drückendieses leicht an.

Frisch bepflanzte Gefässe begießen wir genügend. Zuerst nur von Oben. Falls wir große, hochwachsende  Pflanzen gepflanzt haben, füllen wir nur die Behälter nach. Haben wir kleine Pflanzen gesetzt, gießen wir von Oben noch 2-3 Wochen. Erst danach füllen wir das Wasser nur in die Behälter. Ins das Wasser, das wir in die Behälter geben, kann man bei Bedarf auch Düngemittel zugeben, jedoch nur in niedriger Konzentration.

Hoffentlich habe ich Ihnen mit dem Geschriebenen die Auswahl der Gefässe erleichtert und mit ein paar Ratschlägen hierzu zum erfolgreichen Pflanzen geholfen. Ich wünsche viel Erfolg dabei!

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